
Zu Fronleichnam bringen wir Katholiken öffentlich unseren Glauben zum Ausdruck, dass Gott in Brot und Wein mitten unter ihnen ist. Als sichtbares Zeichen wird eine reich verzierte Monstranz mit einer geweihten Hostie in feierlicher Prozession durch die Straßen getragen.
Das Fest steht in engem Zusammenhang zum letzten Abendmahl am Gründonnerstag. Nach kirchlicher Lehre hat Jesus dabei das Sakrament der Eucharistie eingesetzt, als er den Jüngern Brot und Wein reichte und die Worte sprach "Das ist mein Leib" und "Das ist mein Blut".

Pfingsten, das Hochfest der Sendung des Heiligen Geistes. Am Vorabend des Pfingstsonntags versammeln wir uns zur Vigil (lat. Wort für Nachtwache) um bei Kerzenschein das Wort Gottes zu hören und betend den Heiligen Geist zu empfangen.

Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten.
Er ist auferstanden;
er ist nicht hier.

"Es ist vollbracht."
Am Karfreitag denken wir an den Tod Jesu am Kreuz. Vielleicht ist es der traurigste aber gleichzeitig einer der wichtigen Tage im Kirchenjahr, denn Jesus hat uns durch sein Leiden und Sterben erlöst.

"Tut dies zu meinem Gedächtnis!"
Am Gründonnerstag gedenken wir des letzten Abendmahls, das Jesus mit seinen Jüngern verbrachte. Die Glocken schweigen und mit der Fußwaschung wird der Liebesdienst Jesu an seinen Jüngern dargestellt. Wir dürfen uns daran erinnern, das Jesus auch uns die Füße wäscht.

"Gesegnet sei er, der da kommt im Namen des Herrn!"
Der Palmsonntag setzt den Beginn der Heiligen Woche. Wir erinnern uns an den Einzug Jesus in Jerusalem, er wird bejubelt und als König gefeiert. Wichtig ist, dass Jesus auf einem Esel einreitet, er gibt uns zu verstehen, dass er kein König auf Erden sein will.
Da es in unseren Breiten keine Palmen gibt, werden bei uns Palmkätzchen als Ersatz genommen.

2026 unter gutem Stern
Gesegnet sei euer Heim, damit Frieden sich darin entfalte. Gesegnet sei euer Herz, damit es sich öffne für andere Menschen. Gesegnet seien eure Hände, damit sie gute Taten vollbringen.
Freude und Wohlergehen im neuen Jahr.

Verherrlicht ist Gott in der Höhe
und auf Erden ist Friede
bei den
Menschen seiner Gnade.

Am 7. November 2025 feierten wir mit Kardinal Schönborn die Seelenmesse für den verstorbenen Seelsorger Gerhard Gary.

Allerseelen ist kein Trauertag, sondern Ausdruck der Verbundenheit mit den Verstorbenen und der Hoffnung auf Auferstehung.

Wir beten für Frieden in der Welt und erinnern uns am Kriegerdenkmal an die Verstorbenen und Vermissten der Kriege.

Das Fest "Allerheiligen" fasst "alle" Heiligen, Märtyrer und Apostel an einem einzigen Festtag zusammen.
„Wir sind alle berufen, heilig zu sein, indem wir in der Liebe leben und im täglichen Tun unser persönliches Zeugnis ablegen, jeder an dem Platz, an dem er sich befindet.“ (Papst Franziskus (+))
"Es gibt nur eine Traurigkeit im Leben: kein Heiliger zu sein" (Leon Bloy)

Wir alle sind verantwortlich für einen sorgsamen Umgang mit der Schöpfung und das Erntedankfest ist ein Anlass über die Abhängigkeit von der Natur nachzudenken und Gott für alles zu danken, was wir von ihm erhalten.

Im Anschluss an den Festgottesdienst zum Kirtag lud die Katholische Jugend Pillichsdorf zum Frühschoppen ins Festzelt.

Beim heutigen Festgottesdienst zum Kirtag hat sich Aushilfskaplan Mathias Oliverkunju von der Pfarrgemeinde verabschiedet, er wird nun neue Aufgaben im Pfarrverband Weinland Nord übernehmen. Wir wünschen ihm Gottes Segen und alles Gute für sein weiteres Wirken. Ebenso viel Erfolg wünschen wir ihm bei der Umsetzung seiner Ideen, die er in seiner ausführlichen Abschiedsrede für eine lebendige Pfarre skizziert hat.

Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes. Gottes Geist verbindet über Grenzen hinweg. Am Vorabend von Pfingsten haben wir die Pfingstvigil, eine "Nachtwache", gehalten, ähnlich wie in der Osternacht. In dieser Feier stehen sechs biblische Lesungen im Mittelpunkt.

"Brannte es nicht wie ein Feuer in unserem Herzen, als er unterwegs mit uns sprach und uns den Sinn der Heiligen Schriften aufschloss?"

Die Osternacht ist die Feier des Lebens. Sie beginnt mit der Segnung des Feuers und endet mit der gemeinsamen Kommunion.
"Jesus ist auferstanden!"

Der Karsamstag, auch stiller Samstag bezeichnet, wird von der Grabesruhe geprägt.
